:: PRESSEMITTEILUNG ZUM THEMA "ARZT GEGEN ARZT" ::
Bild-Zeitung vom 5. Oktober 2007 – Rubrik „Arzt gegen Arzt“ Zahnärztin gegen Augenarzt
Recklinghausen – Sie liebte ihren Beruf. Zahnärztin Dr. Maria T. (57) war eine erfolgreiche Medizinerin. Vorbei. Heute sagt sie: „Eine Augenentzündung hat mich ruiniert.“
Maria T. ist auf dem linken Auge blind, muss ihre gut laufende Praxis aufgeben. Und klagt gegen ihre Mediziner-Kollegen, denen sie die Schuld daran gibt!
ÄRZTEPFUSCH UNTER ÄRZTEN?
Beim Bohren brauchte Maria T. einen scharfen Blick. Doch als sie immer schlechter sah, ging sie zum Augenarzt. Der habe ihr zunächst Tropfen und Salben verschrieben. Die Beschwerden seien aber nur noch schlimmer geworden. Maria T.: „Er hat dann vorgeschlagen, die Hornhaut abzuschaben. Es half nicht.“
Frustiert suchte sie sich einen anderen Arzt. Der habe sie zu einer Laser-Behandlung überredet: „Die Folge war, dass ich auf dem linken Auge erblindete!“
Vor dem Landgericht Bochum (NRW) verklagt sie nun beide Augenärzte. Es geht um 225 000 Euro Schmerzensgeld – plus Schadensersatz. Ihr Anwalt Stefan Hermann (42): „Der vorsichtig geschätzte Schaden liegt bei 750 000 Euro.“
In ihrer Praxis in Datteln (NRW) muss jetzt eine Kollegin für sie arbeiten: „Ich kann da nichts mehr selber machen, so blind wie ich bin.“ Ihre Stammpatienten haben sich schon andere Ärzte gesucht. Dr. Maria T.: „Meine Praxis steht vor dem Aus. Immer wollte ich den Menschen helfen. Jetzt ist meine Existenz zerstört. Ich habe Schulden, bin körperlich und seelisch am Ende!“
Einer der verklagten Ärzte zu BILD: „Die Vorwürfe sind haltlos.“
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Maria T. ist auf dem linken Auge blind, muss ihre gut laufende Praxis aufgeben. Und klagt gegen ihre Mediziner-Kollegen, denen sie die Schuld daran gibt!
ÄRZTEPFUSCH UNTER ÄRZTEN?
Beim Bohren brauchte Maria T. einen scharfen Blick. Doch als sie immer schlechter sah, ging sie zum Augenarzt. Der habe ihr zunächst Tropfen und Salben verschrieben. Die Beschwerden seien aber nur noch schlimmer geworden. Maria T.: „Er hat dann vorgeschlagen, die Hornhaut abzuschaben. Es half nicht.“
Frustiert suchte sie sich einen anderen Arzt. Der habe sie zu einer Laser-Behandlung überredet: „Die Folge war, dass ich auf dem linken Auge erblindete!“
Vor dem Landgericht Bochum (NRW) verklagt sie nun beide Augenärzte. Es geht um 225 000 Euro Schmerzensgeld – plus Schadensersatz. Ihr Anwalt Stefan Hermann (42): „Der vorsichtig geschätzte Schaden liegt bei 750 000 Euro.“
In ihrer Praxis in Datteln (NRW) muss jetzt eine Kollegin für sie arbeiten: „Ich kann da nichts mehr selber machen, so blind wie ich bin.“ Ihre Stammpatienten haben sich schon andere Ärzte gesucht. Dr. Maria T.: „Meine Praxis steht vor dem Aus. Immer wollte ich den Menschen helfen. Jetzt ist meine Existenz zerstört. Ich habe Schulden, bin körperlich und seelisch am Ende!“
Einer der verklagten Ärzte zu BILD: „Die Vorwürfe sind haltlos.“
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